Kirchengemeinderat (KGR) 

1. Rechtsgrundlage: Die Rechtsgrundlage für den Kirchenvorstand ist im Kirchenrecht für die ganze katholische Kirche verankert. Das Kirchenrecht ist zusammen gefaßt im "Codex Juris Canonici". 

Der Kirchengemeinderat (KGR) wird von den Gemeindemitgliedern direkt gewählt. Der KGR ist die körperliche Vertretung der juristischen Person "Kirchengemeinde".

2. Aufgaben in unserer Gemeinde: Der KGR verwaltet die Einrichtungen und das Vermögen der Kirchengemeinde. Er ist verantwortlich für die Aufstellung und Überwachung des Haushaltsplanes. Er ist Dienstgeber für alle Angestellten. Er vergibt und verwaltet Erbbaurechte. Er sorgt für die Unterhaltung und Instandhaltung der Immobilien.

3. Arbeitsweise: Der Kirchenvorstand berät in Sitzungen die anstehenden Themen und fasst anschließend zu dem Thema einen Beschluss. Die Ausführung des Beschlusses liegt je nach dem Sachverhalt bei einem KGR-Mitglied. In der Regel tagt der Vorstand einmal im Monat, zur Sitzung muss schriftlich, mit Angabe der Tagesordnung eingeladen werden. Der KGR bildet in seiner konstituierenden Sitzung Sachausschüsse, diese bereiten ihre Sachthemen vor und erarbeiten auch den Beschlussvorschlag als Empfehlung für die KGR-sitzung. Dadurch ist in der Regel eine sachbezogene kompetente Information für alle Vorstandsmitglieder in der Sitzung möglich. Die Ausschüsse tagen je nach Sachgebiet und Problemlage bei Bedarf. </